SIZE ZERO: MEIN PERSÖNLICHER ERFAHRUNGSBERICHT

SIZE ZERO: MEIN PERSÖNLICHER ERFAHRUNGSBERICHT

Viele Male habe ich die wahnsinnigen Vorher/Nachher Bilder auf den verschiedenen Social Media Portalen von Size Zero, Alina Schulte im Hoff und Julian Zietlow angeschaut. Und seien wir mal ehrlich; wer denkt da nicht auch: boah, so möchte ich auch mal ausschauen. Aber ich habe mich immer gefragt, ob das wohl echte Transformationen sind, ob es wirklich in nur 10 Wochen machbar ist und wie hart muss das Programm wohl sein. Irgendwann war es dann so weit – meine Nachbarn hatten beide erfolgreich das 10 Wochenprogramm (für Männer) und Size Zero (für Frauen) absolviert und ich was sprachlos! Da wusste ich, so Karin – jetzt oder nie! Zwar habe ich vorher schon Sport gemacht (Joggen, Crosstrainer, BBG) und mich weitestgehend Abends Low Carb ernährt, aber ich habe auch wirklich gerne gesündigt. Das hinterlässt natürlich irgendwann Spuren. Und wenn man sich selbst im Spiegel, oder auf einem Foto nicht mehr sehen kann, dann ist es soweit! Wir waren Anfang des vergangenen Jahres auf Mallorca und mein Mann war so “nett” ein Bikinifoto von mir am Pool zu schießen 😉 – als ich das Bild später gesehen habe, war für mich klar: so geht das nicht weiter. Ich war jetzt nicht “fett”, aber ich habe mich nicht wohl gefühlt und es war Zeit etwas daran zu ändern.

Und da ich vom Sternzeichen Stier bin, habe ich nicht lange gefackelt, sondern die Seite von www.size-zero.de aufgerufen und mir das Programm gekauft. Ich habe mich für die Home-Variante entschieden. Ich bin somit nach wie vor sehr flexibel was das Training angeht.

Mein Starttermin war er 06. August 2016 – genau 10 Wochen später ging unser Flieger Richtung Sonne. Also hieß es für mich in der Tat #abgerechnetwirdamstrand.

Nach der Anmeldung und der Bezahlung des Programms hat man direkt Zugang zur App oder am PC, allerdings wird das eigentliche Programm erst am Starttag freigeschaltet. (Gegen 00:00 Uhr) Alles Wichtige zum Programmstart ist aber schon zu diesem Zeitpunkt einsehbar. Zudem erhaltet ihr eine E-Mail mit einer Einkaufsliste mit den Nahrungsmitteln, Supplements und Trainingsausstattung damit man für den Start gut gewappnet ist.

Zum Thema Supplements; ich bin oft danach gefragt worden, ob Supplements (Eiweißshakes, etc.) notwendig sind. Die Ernährung ist wie wir alle Wissen der wichtigste Aspekt um einen straffen und definierten Körper zu bekommen. Es bringt rein gar nichts, wenn ihr euch im Fitnessstudio oder zu Hause abrackert und die Ernährung dabei völlig außer Acht lasst. Zu trainieren wie doof und sich im Anschluss an die “Qualen” mit Schokolade oder sehr reichhaltigem fettem Essen zu belohnen ist der falsche Ansatz. Dann könnt ihr es ach gleich sein lassen. Eine gesunde und ausgewogenen Ernährung ist generell erstrebenswert.

Da es in den 10 Wochen aber primär darum geht Fett zu verbrennen und Muskeln aufzubauen, ist es sinnvoll in dieser Zeit die vorgegebenen Mengen an Supplements auch zu sich zu nehmen. Erstens um das Muskelwachstum zu unterstützen und zweitens ist es auch eine leckere Zwischenmahlzeit. Ich bevorzuge da übrigens das Rocka Whey in Verbindung mit Smactastic Rapsberry Vanille. Schmeckt wie ein Himbeersaft- Vanilleshake. Wirklich sehr lecker. Ebenso sollte man während der 10 Wochen nicht auf die empfohlenen Omega 3 Fettsäure-Kapseln verzichten.

Kommen wir nun zum Trainingsequipment. Ich zeige euch hier einmal, was ich mir für die erste Runde zugelegt habe. (Inzwischen bin ich ja bereits in der 2. Runde und habe etwas aufgestockt mit den Gewichten, da mir die die ich hatte nun etwas zu leicht wurden. Zudem habe ich mir noch eine Langhantel mit jeweils 10 Kilo rechts und links gekauft. Hiermit kann man unter anderem auch super den Po trainieren.

 

Trainingsmatte

 

Fitness Handschuhe zum Gewichtheben

 

Hanteln mit 1,5 kg

 

Kettleball

 

Verstellbare Kurzhanteln

 

Mein komplettes Equipment

 

Mehr Equipment benötigt ihr nicht. Ich hatte die grauen 1,5 Kilo Hanteln schon zu Hause und habe sie mir nicht extra neu gekauft. Würde sie aber empfehlen, da ihr euch dadurch so manches Umschrauben spart, da es Übungen gibt, die nicht mehr Gewicht benötigen; und man untrainiert auch nicht mehr gestemmt bekommt.

Ja und dann ging es eigentlich schon los. Respektvoll habe ich mich an die erste Push-Einheit gemacht und ich sage es euch: ich dachte ich muss von der Welt!! Das es anstrengend wird war mir klar, aber damit hatte ich nicht gerechnet. Bereits 2 Stunden nach dem Training schmerzten meine Beine schon fürchterlich vor Muskelkater. Am nächsten Morgen konnte ich kaum laufen, SO einen Muskelkater hatte ich! Geschweige denn auf die Toilette setzen. 😉 Die Pull-Einheit an Tag 2 habe ich dann direkt durch einen Pausentag ersetzt – ich war einfach NICHT in der Lage Sport zu machen. Mein ganzer Körper schmerzte. Mit viel Magnesium und einem weiteren Pausentag ging ich an Tag 4 mit neuem Elan an die noch ausstehende Pull-Einheit. Mit Biegen und Brechen habe ich sie absolviert bekommen. 😉

Aber: nach ca. 1 Woche waren die Qualen der ersten Tage vergessen und auch der Muskelkater verabschiedete sich auf Nimmer Wiedersehen. Es ist erstaunlich, wie schnell der Körper sich an die neue Belastung gewöhnt hat. 5 Trainingseinheiten pro Woche stehen an und es dauerte etwas bis ich meinen Rhythmus gefunden habe, wann ich wie trainiere. Ich persönlich bin ein Nachtmensch und habe meine Trainingseinheiten daher teilweise erst Abends gegen 22:00 Uhr absolviert. Ich brauchte am Anfang viel Ruhe um mich auf die Übungen zu konzentrieren, da mir einige unbekannt waren und es sehr wichtig ist, die Übungen korrekt auszuführen um Verletzungen vorzubeugen. Alle Übungen werden in ausführlichen Trainingsvideos und noch einmal in Schriftform erklärt. Außerdem kann man die Einheiten mit Echtzeit-Videos absolvieren – das ist etwas anstrengender, weil das Tempo vorgegeben ist. Ich persönlich habe aber immer nach diesen Videos trainiert, da ich dieses “Antreiben” super finde.

Alle 2 Wochen werden neue Trainings- und Ernährungspläne freigeschaltet. Die Trainingseinheiten nehmen alle 2 Wochen an Intensität zu – aber dadurch das man selbst immer trainierter wird, sind die Übungen gut umzusetzen. Und wenn es mal auf Anhieb nicht klappt – einfach dranbleiben! Immerhin ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Was euch aber am meisten interessiert hat, war das Thema Ernährung. Ich habe auf Snapchat -justgooodvibes- unzählige Nachrichten erhalten, ob ich nicht mein Essen zeigen könnte und erzählen könnte was ich wann esse. Ab und an habe ich euch gerne daran teilhaben lassen – einen genauen Plan kann ich euch natürlich nicht zeigen. Erstens habe ich eine Menge Geld dafür bezahlt und zweitens darf ich die Pläne nicht veröffentlichen. Ich zeige euch aber gerne mein absolutes Lieblingsrezept, was ich wirklich JEDEN Abend gegessen habe. Und ihr werdet es nicht glauben, auch jetzt in der 2. Runde JEDEN Abend esse. Ich mag es einfach unheimlich gerne. Dazu ist es super easy zu machen, aber dafür richtig lecker und ihr seit wirklich satt danach. Das Rezept dazu lade ich in den nächsten Tagen hoch. 😉

Vor den Ernährungsplänen hatte ich persönlich fast den größten Respekt. Denn ich bin wirklich ein Schleckermäulchen was Schoki angeht. Legt mir eine Tafel Milka Vollmilchschokolade auf den Tisch und ich inhaliere sie weg. Ich liebe Schokolade einfach. Die erste Woche war für mich am schwierigsten, da ich irgendwie mein Essen, das für Junior und auch für meinen Mann unter einen Hut bekommen musste. Anfangs habe ich immer überlegt, wie ich meine vorgegebenen Lebensmittel mit den Mahlzeiten für meine Männer kombinieren könnte und abwechslungsreiche Mahlzeiten zaubern konnte. Das habe ich irgendwann an acta gelegt. Es war einfach zu umständlich. Schlussendlich habe ich mein Essen getrennt zubereitet und für meine Männer was Separates. Meistens immer für 2 Tage im Voraus. Das war im Endeffekt einfacher, da meine Mahlzeiten abgewogen waren und ich für mich auch sehr fettreduziert gekocht habe.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und ich kann euch wirklich nur sagen, man gewöhnt sich unglaublich schnell an etwas. Euch wird der Sport und die Ernährung Ratz Fatz in Fleisch und Blut übergehen.

Und was wirklich GANZ wichtig ist! Am besten schmeißt ihr eure Waage nach dem wiegen und vermessen (ganz wichtig!) vor dem Programmstart aus dem Fenster!! Oder ihr schließt sie weg oder what ever! Dadurch das ihr ordentlich an Muskelmasse zunehmt und so einfach viel definierter ausseht, ist die Zahl auf der Waage irrelevant. Denn wie wir alle wissen: Muskeln sind schwerer als Fett!!! Was dafür aber viel interessanter ist, die Zahl auf dem Maßband!! Da kann sich wochenlang auf der Waage nichts tun – im Gegenteil, plötzlich geht das Gewicht sogar in die Höhe, aber das Maßband zeigt 4 Zentimeter weniger Umfang an. ♥

In diesen wirklich knallharten 10 Wochen ist so vieles möglich! Wenn ihr es wollt. Aufgeben ist da natürlich keine Option. Denn von nichts kommt auch nichts. Wenn man etwas ändern möchte, dann MÜSST ihr den Hintern hochbekommen!

Das Programm ist beim besten Willen kein Zuckerschlecken, aber auch kein mörderisches Boodcamp. Ihr bekommt soviel Unterstützung wie ihr wollt. Sei es vom Supportteam selber, in der Facebook-Army (geschlossene Gruppe) oder in den Trainingsvideos selber. Außerdem entwickelt man nach einiger Zeit auch einen gewissen Ehrgeiz! 😉 Zumindest ist das bei mir so. Wenn ich mir mein Vorher-Nachher-Bild anschaue, weiß ich zumindest für mich das ich nicht noch einmal zum Vorher Bild zurückkehren möchte. Das Schöne ist, das sich das während der 10 Wochen angeeignete Wissen nicht nach den 10 Wochen wieder verabschiedet, sondern so tief gespeichert ist, das man es wenn man möchte ohne Probleme abrufen kann.

Und genau DAS ist die Kunst – sei es bei Size Zero oder einem anderen Programm – das  Erlernte auch nach so einem Programm weiter umzusetzen. Natürlich nicht 1:1, aber wenn man sich an die “Grundregeln” hält, verfällt man in der Regel nicht in alte Verhaltensmuster.

Für mich persönlich waren es die besten 299,- Euro die ich je investiert habe! Es ist eine Menge Geld, aber mir war und ist es jeden Cent wert!

10 Wochen.
10 Wochen Disziplin.
10 Wochen Motivation.
10 Wochen Durchhaltevermögen.
10 Wochen um den eigenen Körper besser zu verstehen.

Wie er tickt, was er braucht, was er NICHT braucht.

Meine 10 Wochen Size Zero sind zu Ende.

Was ich bekommen habe? Ein völlig neues Körper- und Lebensgefühl.

Wie es sich anfühlt? GRANDIOS!

 ♥♥♥

 

 

 

Folge:
justgooodvibes

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8 Kommentare

  1. Benita
    Januar 18, 2017 / 9:45 pm

    Liebe Karin,
    Vielen Dank für den tollen Bericht und dir Motivation die Du damit versprühst 👍🏼
    SZ steht dieses Jahr definitiv auf dem Plan und Du hast mich mit Deinem grandiosen Bild definitiv noch ein bischen mehr dahin gestupst.
    Ich bin schon ganz gespannt was Du nach der 2. Runde zu berichten hast 😎

    • justgooodvibes
      Januar 19, 2017 / 4:29 pm

      Hallo Benita,
      wenn es dein Knie mitmacht, kann ich es dir wirklich nur empfehlen. Man fühlt sich danach wirklich wie ein neuer Mensch.
      Liebe Grüße,
      Karin

  2. Angelina
    März 26, 2017 / 12:01 pm

    Hallo liebe Karin,

    du berichtest in deinem tollen Beitrag, dass du dieses essen jeden Abend zu dir genommen hast. Ist es bei SZ nicht so, dass man auch Mittags warm isst, bzw. Seine vorgeschriebenen Lebensmitteö zu sich nehmen sollte? Hast du einfach Mittag und Abendessen zusammengeschmissen? Da ich das Programm auf Empfehlung meiner Freundinnen auch absolvieren möchte, wollte ich diesbezüglich mal bei mir nachfragen, weil ich mir noch nicht sicher bin ob ich dazu komme jeden Mittag zu essen.
    Lieben Gruß, Angelina

    • justgooodvibes
      März 26, 2017 / 8:58 pm

      Hallo Angelina,
      lieben Dank für deine Nachricht.
      Es ist richtig das du Mittags und Abends warm isst. Anfangs noch mit Kohlenhydraten – später nicht mehr. Mein Lieblingsessen war immer eine Mahlzeit. Teilweise habe ich es zweimal am Tag gegessen. Ich lese es oft, das viele sich Sorgen wegen dem Essen machen oder meine die Portionen nicht zu schaffen. Die ersten Tage dachte ich auch: puuh, das schaffe ich niemals alles zu essen. ABER: mit dem Sportpensum, was ja auch alle 2 Wochen erhöht wird, bist du froh wenn du was zu essen bekommst! Dann schaffst du die Portionen erstens locker und freust dich auch auf jede Mahlzeit. Wenn du dir diesbezüglich Sorgen machst, würde ich dir empfehlen deine Mahlzeiten – gerade für Mittags – vorzukochen und dann mit zur Arbeit zu nehmen. Bei mir ist es auch vorgekommen, das ich mal eine Mittagsmahlzeit nicht gegessen habe, weil ich es zeitlich nicht geschafft habe. Das ist aber ehrlich gesagt auch nicht so tragisch wenn es bei ein, zweimal bleibt.
      Falls du noch Fragen hast, immer her damit. 🙂
      Liebe Grüße Karin

  3. Sabrina
    März 20, 2018 / 9:27 pm

    Das mit der Zunahme durch Muskelmasse stimmt nicht.. eine Frau kann nur 4-6kg Muskelmasse im Jahr zunehmen. Das sind dann meist nur Wassereinlagerungen durch das viele trainieren. Kein Mensch kann durch 10 Wochen Training soviel an Muskelmasse zunehmen dass es sich auf der Waage bemerkbar macht. Trotzdem super Ergebnis

    • März 25, 2018 / 9:19 pm

      Hallo Sabrina,
      da stimme ich Dir nicht zu. Ich denke auf den Bildern ist recht deutlich zu sehen, dass sich mein Körperfettanteil verringert hat und eine Zunahme der Muskelmasse stattgefunden hat.
      Davon abgesehen ist das Programm darauf ausgerichtet (gerade in den letzten 2 Wochen) Wasser dem Körper zu entziehen um die Muskeln deutlich sichtbarer zu machen.
      Liebe Grüße,
      Karin

  4. Celine
    Juli 16, 2018 / 10:14 am

    Liebe Karin,
    Wow dein Ergebnis ist wirklich beeindruckend! Ich bin auch schon lange am überlegen ob ich SZ mal ausprobiere.
    Hast du die High Carb oder Low Carb Version gemacht? 🙂

    Liebe Grüße,
    Celine

    • August 29, 2018 / 1:42 pm

      Hallo Celine,
      vielen Dank. 🙂 Ich habe die LOW-CARB Version gemacht.

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